Mikroprojektförderung: »Sterben ist, was wir daraus machen.«

Hospiz- und Palliativkultur in der Südstadt

Der ambulante Hospizdienst „Die Pusteblume“ fördert 2022 sechs Projekte in der Elberfelder Südstadt mit je bis zu 1000,- Euro. Vereine, Schulen, Initiativen, Gemeindegruppen, Bürger*innen und Kulturschaffende können sich ab sofort bewerben.

So vielfältig, wie Sterben, Tod und Trauer, können auch die unterstützten Projekte sein. Möglich sind z.B.: ein Straßenfest, das hochbetagte Menschen aktiv miteinbezieht; künstlerische Aktionen, die sich im öffentlich Raum mit dem Thema Endlichkeit beschäftigen; ein studentisches Forschungsprojekt zur Frage „Wie Zuhause sterben?“; eine offene Führung durch den Stadtteil zu Gedenk- und Erinnerungsorten; Projektwochen in Schulen und Kindergärten, und vieles mehr…

Hospiz- und Palliativkultur zu leben heißt, Sterben, Tod und Trauer in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Endlichkeit als Teil des Lebens zu betrachten, einander beizustehen und zu unterstützen. In Zeiten des Abschiednehmens, in den Wochen davor und danach. Dazu braucht es Mut. Mut die eigenen Ängste zu überwinden, Mut hinzuschauen und aufeinander zuzugehen. Mut auch dort Worte zu finden wo wir sprachlos sind. Und es braucht gute Ideen, die eine gelebte Hospiz- und Palliativkultur im Stadtteil stärken und verankern.

Ihre Ideen sind gefragt!

Ein Infoblatt finden Sie hier:

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