Die Pusteblume

Kurz und knapp

Was ist die Idee der Hospiz- und Palliativbewegung?

Jeder Mensch soll bis zu seinem Tod gut leben. Auch die letzten Stunden und Tage sollen gut sein.
Wenn ein Mensch stirbt, soll er alles haben was er braucht.
Er soll nicht alleine sein.
Und er soll keine Schmerzen haben.

Die Mitarbeitenden von Hospiz- und Palliativ-Teams kümmern sich um Menschen, die bald sterben. Damit auch die letzten Stunden und Tage gut sind.

 

Was tut der  ambulante Hospizdienst „Die Pusteblume“

Ehrenamtliche Hospizhelfer*innen besuchen schwerkranke und sterbende Menschen. Manchmal ist Zeit für Gespräche wichtig. Manchmal brauchen pflegende Angehörige Unterstützung. Oft geht es einfach um das „Da-Sein“.

Hauptamtliche Koordinator*innen beantworten Fragen, wie zum Beispiel:

– Wo bekomme ich Rat und Hilfe?
– Wie komme ich an einen Palliativarzt?
– Muss ich zum Sterben immer in ein Krankenhaus?
– Wozu brauche ich eine Vollmacht?

Auch trauernde Menschen können sich an Hospizdienste wenden. Es gibt viele Angebote zur Unterstützung.

Alle Leistungen sind kostenlos. Jeder Mensch kann diese Hilfe bekommen.

 

Was kann ich tun, um die Hospizarbeit zu unterstützen?

Hospizdienste bekommen Geld von den Krankenkassen. Das reicht aber nicht aus. Sie können uns helfen, indem Sie

– einmalig oder regelmäßig spenden
– praktisch bei uns mitarbeiten
– weitererzählen, dass es uns gibt

Die Pusteblume – Eine Blüte kurz vor dem Vergehen

Das Symbol des Hospizdienstes und seine Bedeutung

Eine Löwenzahnblüte in jenem kurzen Moment vor dem Vergehen. Einige Samen haben sich bereits von der Blüte gelöst. Ein Atemhauch noch und sie hat ihre Zeit gehabt. Der Wind wird ihre Samen weit hinweg tragen. In ihrem Vergehen verschenkt sich die Blume, um später tausende neue Blüten aufgehen zu lassen.

Der Hauch, der sie vergehen lässt, vereint die Trauer über das Ende und die Hoffnung auf das Neue: die Pusteblume – ein Bild für das Leben und seine Vergänglichkeit.

Die Pusteblume – ein doppeltes Symbol:

Zum einen steht die Löwenzahnblüte für die Loslösung des Menschen vom Leben, zum anderen verkörpern die fliegenden Samenkörner das, was der Hospizdienst in die Gesellschaft tragen will: eine neue Kultur des Abschiednehmens und des menschenwürdigen Sterbens. Eine Kultur, die das Leben und mit ihm sein Vergehen und ständiges Neu-Beginnen bewusst bejaht.

(aus der Festschrift zum 10jährigen Bestehen von Renate Bernard)

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